Nur kein Stress mit dem Weihnachtsstress!

Oh Du Fröhliche!

Bald ist es wieder soweit! Sätze wie „Oh je, ich brauche Geschenke“, „Wie organisiere ich die Festtage“ oder „Wieder nur Fresserei und rumsitzen“  infiltrieren unser Gehirn. Die Folge heißt Stress! Das kann nachher soweit gehen, dass wie erschlagen unter dem Weihnachtsbaum liegen oder möglicherweise schon vorher wünschen, dass die Weihnachtstage schon vorbei wären.

Möglicherweise haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob das nur Ihnen so geht? Die Antwort heißt natürlich NEIN. Weihnachten bedeutet für jeden einfach ein großes Zusatzpaket an Aufgaben. Und nicht alle Aufgaben sind mal eben zu erledigen. Folgende 3 Tipps sollen Sie inspirieren, dass die Feiertage ihren Schrecken verlieren und sie dem Weihnachtsmann gelassen gegenüber treten können.

Tipp 1: Die richtigen Geschenke finden

Beim Schenken sollten Sie auf folgendes achten. Verschenken Sie Dinge, die der Beschenkte gerne mag. Ihr eigener Geschmack sollte hier keinen Einfluss nehmen. Frei nach dem Motto: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler!“

Verschenken Sie Luxus. Dazu kaufen Sie die Produkte, die sich Ihr zu beschenkender Mensch selber nicht gönnen würde. Sie müssen jetzt nicht nur noch Rolex Uhren und Ferrari verschenken. Manchmal ist ein edler Schokoriegel der Luxusklasse schon völlig ausreichen. Einfach nur ein Produkt wählen, dass im Preis-Leistungsverhältnis für jeden rational betrachtet unsinnig ist, emotional aber eine riesen Freude macht!

Tipp 2: Wie organisiere ich das Fest

Wenn Sie zu den unglücklichen oder glücklichen Eventmanagern der Weihnachtsfeier zählen, dann wird es Zeit sich von etwas zu trennen: Perfektionismus. Wollen Sie es allen Recht machen, können Sie nur verlieren. Nach dem Motto „weniger ist mehr“ empfiehlt es sich, ein einfaches Konzept für die Feier zu entwerfen, wobei nicht das 4 Gänge Menü sondern der Spaß im Vordergrund steht. Das Essen bildet nur eine Art nette Hintergrund Musik. Niemand erwartet die Restaurant Tester von Michelin!

Die Hauptkapelle des Abends heißt Unterhaltung.  Machen Sie dazu einfach mal Kleinigkeiten anders als die letzten Jahre! Denn alle großen und kleinen Menschen lieben Neuerungen. Ideen wären zum Beispiel,  ein paar Weihnachtslieder mal zu rappen, oder das Essen als Krimidinner zu gestalten (Sets dazu gibt’s im Handel) oder in weihnachtlichen Kostümen zu feiern.

Tipp 3: Ist die Weihnachtsfeier Pflicht oder Kür?

Im Grundsatz sollten Feiern Freude machen. Wenn Sie schon beim Gedanken ans Fest 2 Grad mehr Körpertemperatur bekommen, dann sollten Sie einmal die Perspektive wechseln. Die Weihnachtstage sind Feiertage, d.h. zunächst einmal haben Sie frei und müssen nicht arbeiten. So sollten Sie die Tage auch schon mal angehen lassen, mit etwas besinnlicher Zeit für sich. Haben Sie keine Hemmungen, auch mal den einen oder anderen Weihnachtstermin zu verkürzen. Es steht nirgendwo geschrieben, dass Weihnachtsfesttage immer von morgens bis abends als Marathonfeier ausarten müssen. Setzen Sie klare Zeitfenster, wann Sie wo wie lange bleiben möchten.

Tipp 4: Die Weihnachtliche Konversation

Weihnachten lässt viel zeitlichen Raum für Gespräche. Damit es hier keine bösen Überraschungen gibt, sollten möglichst Themen mit Streitpotential vermieden werden. Dazu gehören die Klassiker wie Politik, Religion, private Probleme, Krankheiten und Geldsorgen. Versuchen Sie es lieber mit netten Gesprächsfeldern wie Promis, Job, Hobby, Mode, Möbel, Kultur, Konzerte, Theater, Kino, Film und Fernsehen, Sport, Lebensqualität, Urlaub, Autos, oder neuen technischen Gadgets.

 

Tipp 5: Wenn Geschenke nicht gefallen

Hurra, es gibt einen wunderschönen Pullover, der bestenfalls zum Froschaufzug bei Karneval taugt. Oder, oder, oder. Jeder hat hier sicher schon seine leidlichen Erfahrungen über die Jahrzehnte gemacht. Manchmal haben Sie vielleicht sogar auch gedacht, dass Sie jemand mit dem Geschenk ärgern will?

Betrachten Sie die Geschenkqualität vor der Gaußschen Glockenkurve. Die meisten Geschenke sind ok. Dann gibt es ein paar erfreuliche Highlights und ein paar Patzer. Gerade die negativen Dinge bleiben besonders gut hängen. Deswegen konzentrieren Sie sich am besten immer auf die positiven Geschenke. Betrachten Sie die Patzer als notwendiges Übel, dafür das es ein paar echte Volltreffer gibt!

Dabei, danach oder dazwischen heißt es,  Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Gönnen Sie sich eine ausgewogene Mischung aus Schlaf und Bewegung. Und vor allem tun Sie eins nicht: Völlen! Zu viel Essen findet der Körper nachgewiesener Weise überhaupt nicht lustig. Er zeigt Ihnen das mit einem trägen Unwohlsein. Weniger Essen ist eindeutig mehr für das Wohlbefinden. Und verhindern Sie den sozialen Overkill, indem Sie sich Zeiten für sich alleine einplanen. Denn tagelang mit anderen aufeinander zu hocken, mag man sie noch so lieb haben, stresst selbst hartgesottene. Sie wollen ja schließlich kein „Verbalmassaker“ unter dem Weihnachtsbaum erleben…

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